Ermittlung des opt. Spinewerts

Fragen, Themen die sich mit dem Pfeil und dem Pfeilflug an sich befassen
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Waldgeist
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Ermittlung des opt. Spinewerts

Beitrag von Waldgeist » 17. Nov 2020, 14:54

Jüngst hatte ich eine Diskussion zum Thema Spinewertberechnung.
Demnach soll auch die Länge des Bogens ein zu berechnender Faktor sein. ::) ::) ::)
Gibt es tatsächlich solche Berfechnungsmodelle? Wie hoch wäre ggf. die Relevanz?
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ullr
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Re: Ermittlung des opt. Spinewerts

Beitrag von ullr » 17. Nov 2020, 18:10

Waldgeist hat geschrieben:
17. Nov 2020, 14:54
Jüngst hatte ich eine Diskussion zum Thema Spinewertberechnung.
Demnach soll auch die Länge des Bogens ein zu berechnender Faktor sein. ::) ::) ::)
Gibt es tatsächlich solche Berfechnungsmodelle? Wie hoch wäre ggf. die Relevanz?
Ja, bei zwei Bogen, die die gleiche Auszugskurve haben, wird der kürzere Bogen einen besseren Wirkungsgrad als der längere haben, weil seine dyn.rel. Wurfarmmasse geringer ist. Er wird also einen Pfeil brauchen, der einen Ticken kürzer ist. Oder die Spitzenmasse geringer. Ein anderer Spine dürfte da zu grob sein. Der Einfluss wird aber deutlich geringer sein als bei der Sehnenmasse.
Ich berechne mit meinem Modell seit Jahren die Optimierung von Pfeilen.
Die Grundlagen sind hier und das Modell ist hier beschrieben.
Wichtig wird das, wenn kleine Endhaltekräfte gefordert werden, dann sollte man auf jeden Fall zu kurzen Wurfarmen, nicht kurzen Mittelteilen greifen.
Gruß und klar doch,
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Waldgeist
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Re: Ermittlung des opt. Spinewerts

Beitrag von Waldgeist » 17. Nov 2020, 21:19

Danke Dir Christian. Ich war mir nicht sicher, ob ich nicht vor etlichen Jahren schon einmal den Beitrag gelesn - was nicht gleichbedeutend mit verstanden - habe. (Habe mich in den 70er Jahren ja auch nur mit HF - Technik im Amateur- und Seefunk befasst ...).
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ullr
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Re: Ermittlung des opt. Spinewerts

Beitrag von ullr » 17. Nov 2020, 22:22

Waldgeist hat geschrieben:
17. Nov 2020, 21:19
Danke Dir Christian. Ich war mir nicht sicher, ob ich nicht vor etlichen Jahren schon einmal den Beitrag gelesn - was nicht gleichbedeutend mit verstanden - habe. (Habe mich in den 70er Jahren ja auch nur mit HF - Technik im Amateur- und Seefunk befasst ...).
Ja, ich weiß, die Artikel sind schwierig geschrieben. Mir kam es damals darauf an, sie "technisch" so eindeutig wie möglich darzustellen. Sie sollten für Fachleute überprüfbar und diskutierbar sein. Die Grundlagen dazu wurden vor 45 Jahren in heißen Diskussionen zwischen drei begeisterten Bogenschützen aus dem Maschinenbaubereich gelegt... ;)
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rstoll
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Re: Ermittlung des opt. Spinewerts

Beitrag von rstoll » 18. Nov 2020, 20:07

ullr hat geschrieben:
17. Nov 2020, 22:22
Wissen kommt aus Diskussionen, aus dem Austausch von Erfahrungen. Ich bin höllisch froh, dass dieses Forum unter sauguter Führung/Moderation diese Diskussionen frei zuläßt.
Das Forum lebt insbesondere von Fragen und inhaltsvollem Meinungsaustausch. Wenn wir weiterhin - was in den aktuellen Zeiten durchaus nicht einfach ist - immer versuchen den Gegenüber ein Stück weit aus Seiner Sicht zu verstehen und nicht aufgrund einer ersten, unbedachten Aussage vorzuverurteilen oder abzukanzeln, wird das Ganze wie bisher nutzenstiftend weitergehen. Ich danke allen Mitwirkenden, egal ob fragend, antwortend oder in anderer Form im Hintergrund helfend.
Bleibt alle Gesund (oder werdet es wieder)!

Grüßle!

Ralf
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