Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Fragen, Themen die sich mit dem Pfeil und dem Pfeilflug an sich befassen
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Kitty
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 3. Aug 2018, 15:17

TriAtma,
ich weiß, dass der ACC in den steiferen Varianten ähnlich schwer wie ein X10 ist. Der ACC liegt komplett aber bei 15€ und der X10 bei 55€ mit Tungsten-Spitze. Wenn es einen Amateur um Masse geht, dann ist die sinnvolle Wahl der ACC. Wenn Geld keine Rolle spielt, kann der Amateur ja auch den X10 nehmen. Mit dem wird aber ein angemessener Streukreis erwartet. Beim ACC hat mam diesen Druck nicht. Der kann auch Mal in den Ständer gehämmert werden.

In den weichen Varianten gibt es kaum Gewichts- und Durchmesserunterschiede. Somit hat man keine Vorteile, wenn man einen ACE schießt.

Ich denke die Toleranzunterschiede wird man als Amateur mit dem Recurve nicht bemerken können. Compound kann ich da nicht beurteilen.

Der ACE scheint auch auf den weiten Distanzen dem X10 kaum unterlegen zu sein, denn einige Männer schießen ACE auf 90m. Ihre X10 bekommen sie dort nicht hin.

Vielleicht ist der X10 in Sachen Stabilität dem ACE überlegen. Es ist ja mehr Material verarbeitet. Beim ACE sollte man die langen Inserts rein bauen um die Haltbarkeit der Schäfte zu erhöhen. Ob sich ACE und X10 dann noch etwas geben, weiß ich nicht. Ich kenne auch Leuten, denen sind X10 abgebrochen. Andere haben beim ACE Ruhe seit dem sie die Inserts rein bauen.

Frage in die Runde: Wann punktet der ACG gegenüber den anderen AL-Carbon-Schäften?
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Kitty
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 14. Jul 2019, 18:42

Ich habe gestern bei einer Bogenschützin krumme ACC entdeckt. Habt ihr das auch Mal gehabt? Kann man die richten?
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von ullr » 14. Jul 2019, 21:54

Kitty hat geschrieben:
14. Jul 2019, 18:42
Ich habe gestern bei einer Bogenschützin krumme ACC entdeckt. Habt ihr das auch Mal gehabt? Kann man die richten?
Mir ist es noch nie geglückt, einen krummen AL-Carbon Pfeil wirklich zu richten. Carbonpfeile sowieso nicht, die haben dann eh Risse.
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 16. Jul 2019, 10:48

Vielen Dank für die Info.
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von ullr » 17. Jul 2019, 21:44

Kitty hat geschrieben:
3. Aug 2018, 15:17
TriAtma,
....

Frage in die Runde: Wann punktet der ACG gegenüber den anderen AL-Carbon-Schäften?
In den Spinewerten ab 800 und größer dürfte der ACG eine sehr sehr gute Wahl sein. Er hat prinzipiell alle Vorteile des ACE und ist eindeutig preiswerter. Ob er hinsichtlich der Fertigungstoleranzen schlechter als der ACE ist, wage ich zu bezweifeln. Das wäre nur mit einer Schießmaschine und einem aufwendigen Untersuchungsprogramm zu untersuchen. Es würde auch fertigungstechnisch keinen Sinn machen... Bei kleineren Spinewerten ist der Schaft einen Ticken schwerer, nun ja, ob das wirklich der Rede wert ist... Aber da sollte dann das persönliche Gefühl des Schützen die größere Rolle spielen.
Und wie du richtig schreibst, diese Schäfte nur mit Insert "L" schießen, das schützt diese Schaftkonstruktionen (AL-Carbonverbund) selbst bei Treffern auf Stahl oder Fels. Schräges Auftreffen auf sog. "Pfeilkiller" wie Stramit ist dann auch kein Thema mehr. Das ist leider beim ACC nicht der Fall.
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 18. Jul 2019, 09:40

ullr hat geschrieben:
17. Jul 2019, 21:44
Und wie du richtig schreibst, diese Schäfte nur mit Insert "L" schießen, das schützt diese Schaftkonstruktionen (AL-Carbonverbund) selbst bei Treffern auf Stahl oder Fels. Schräges Auftreffen auf sog. "Pfeilkiller" wie Stramit ist dann auch kein Thema mehr.
Ich habe vor ein paar Wochen auf Stramit und 30m schon wieder einen ACE zu Schrott geschossen. 🤐 (Bruch kurzer hinter dem Insert.)
Das heißt, ich kann nur solche Entfernungen trainieren, wenn Kunststoffscheiben da sind oder ich reines Alu nutze.
Letzten Samstag habe ich im Wald auf Stein geschossen. Der Pfeil war auch Schrott. Das würde ich aber als normal ansehen. Die ACC, die eine andere Schützin mit deutlich geringer Pfeilgeschwindigkeit auf Stein gesetzt hat, sahen noch schlimmer aus als mein ACE.
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 18. Jul 2019, 10:39

Nachtrag: Die Stramitscheiben war schon so weich, dass ich in der Mitte durchgeschossen habe.
Meine Abschlussgeschwindigkeit habe ich vor einigen Wochen messen können. Sie liegt etwa bei 220 km/h (204 ft/s).
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von ullr » 18. Jul 2019, 11:30

Kitty hat geschrieben:
18. Jul 2019, 09:40
ullr hat geschrieben:
17. Jul 2019, 21:44
Und wie du richtig schreibst, diese Schäfte nur mit Insert "L" schießen, das schützt diese Schaftkonstruktionen (AL-Carbonverbund) selbst bei Treffern auf Stahl oder Fels. Schräges Auftreffen auf sog. "Pfeilkiller" wie Stramit ist dann auch kein Thema mehr.
...
Das heißt, ich kann nur solche Entfernungen trainieren, wenn Kunststoffscheiben da sind oder ich reines Alu nutze.
Letzten Samstag habe ich im Wald auf Stein geschossen. Der Pfeil war auch Schrott. Das würde ich aber als normal ansehen. Die ACC, die eine andere Schützin mit deutlich geringer Pfeilgeschwindigkeit auf Stein gesetzt hat, sahen noch schlimmer aus als mein ACE.
Danke für die Info.
Das interessiert mich wirklich. Könntest du von dem vorderen Teil des Pfeils mir mal eine Aufnahme schicken? Die Frage ist, ob bei diesem Schuß das Insert aufgrund mangelhafter Klebeverbindung in den Pfeil hineingetrieben wurde. Ich habe ACE Pfeile (mehrere) da ist die Spitze eingedrückt, als hätte jemand mit dem Hammer draufgehauen hat. Diese Pfeile sind auf 30m auf den Stahlbolzen geknallt, der die Stramitscheiben hält. (Target-Panic) und sind immer noch (ca 16 Jahre nach dem Vorfällen) in Gebrauch...
Ich habe vor ein paar Wochen auf Stramit und 30m schon wieder einen ACE zu Schrott geschossen. 🤐 (Bruch kurzer hinter dem Insert.)
Vollkommenm unverständlich für mich. Die einzige Erklärung wäre ein Stein im Stramit (Ja, kein Witz... da habe ich schon ziemlich große Kieselsteine drin gefunden) oder eine andere Schrottspitze, die nicht entfernt wurde.
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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von heisem » 18. Jul 2019, 13:57

Mal ein Hinweis. Es scheint Vereine mit einer wie auch immer begründeten Tradition zu geben, die ihre Stramitscheiben mit waagerechten Lagen aufbauen. Dann sterben die Pfeile recht schnell, wenn sie dicht neben der Umlaufpappe einer Stramitlage in ungünstigem Winkel einschlagen und die Spitze sofort von der Pappe umgelenkt wird. Bei einem Vereinsturnier in Ostniedersachsen in der Halle hat ein Vereinskamerad deswegen gleich drei ACE verloren. Darauf angesprochen, war der Spartenleiter angekniffen und behauptete, das sie das immer schon so gemacht hätten. Seither fahre ich da nicht mehr hin.
LG Heiko
Target: Hoyt Prodigy - Border HEX6.5-H - Sure-loc Contender-X - Easton Navigator/ACG 710 - AAE EP-16 Vanes - Fuse VFR / 3D: Hoyt GMX - Border HEX6-W - Sureloc Quest-X - Avalon TecOne 800 - Bohning X-Vanes - Doinker Stabies / Titan Scopes

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Re: Aluminium-Carbon-Pfeilschäfte von Easton

Beitrag von Kitty » 18. Jul 2019, 14:10

Ich kann den Pfeil leider nicht mehr fotografieren, da ich ihn am Parcour in den Pfeilschrotteimer gesteckt habe. Der Schaft war vorne leicht beschädigt und die Spitze war platt. Das Insert habe ich rausgeholt. Es wirkt nicht so, als ob es unzureichend darin befestigt gewesen wäre.

Es erscheint mir so als wäre ich eine absolute Ausnahme. Ich kann mit dem langen Insert nämlich ACE-Pfeilschrott produzieren. Ich wäre froh, wenn ich das nicht könnte.

Die ACC von der anderen Schützin (mit 50km/h geringerer Abschussgeschwindigkeit) waren aufgepilzt. Die Spitze hat sich etwa 2 cm reingeschoben und damit das Aluminium und das Carbon sichtbar nach außen gedrückt. Sah aus wie eine Rosenblüte.

Ich habe 6 Pfeile (4 verschiedene Hersteller) in allen möglichen Stramitscheiben zu Schrott geschossen. Ich glaube nicht daran, dass immer ein Stein oder etwas anderes daran Schuld war. Die Spitze war nie platt. Der Schaden beschränkte sich auf den zerbrochenen Schaft. Ich glaube der Anstellwinkel der Scheiben und der Einschlagswinkel der Pfeile passt nicht zusammen. Andere Schützen mit auch nicht so großen Zugesuchten haben auch alles mögliche von Easton im Stramit verschrottet.

Die Lamellen der Stramitscheiben sind senkrecht.

Gestern sagte eine Schützin zu mir, dass sie der Meinung ist, dass Stramit nicht mehr zum heutigen Scheibenmaterial passt. In ihren Verein steht alles da, aber kein Stramit.
Ich bin froh, dass immer mehr Vereine auf Kunststoff umstellen. Feldbogen würde ich auf Stramit nicht schießen .
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