Goldangst oder...

Methodik, Mentales, ...
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heisem
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Goldangst oder...

Beitrag von heisem » 15. Dez 2019, 22:19

Hallo.
Im Training konnte ich zuletzt auf der 40er Vollauflage zeitweise kein weiteres Gruppentuning machen, weil ich die Nocken kaputt schoss. Kaum wechsele ich auf Spots bzw. besonders, wenn ich in den Wettkampf gehe, geht das Chaos los. VM, KM und gestern noch ein Provinzturnier, alles voll geloost, nichts über 510 Ringe.
Ich kann phasenweise 28-29 Ringe schießen und dann haue ich ein unerklärliches M raus. Ganz viele Probleme insbesondere beim unteren Spot.
Bin für Hinweise und Tipps dankbar.
Gruß Heiko
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ullr
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von ullr » 16. Dez 2019, 09:31

heisem hat geschrieben:
15. Dez 2019, 22:19
Hallo.
Im Training konnte ich zuletzt auf der 40er Vollauflage zeitweise kein weiteres Gruppentuning machen, weil ich die Nocken kaputt schoss. Kaum wechsele ich auf Spots bzw. besonders, wenn ich in den Wettkampf gehe, geht das Chaos los. VM, KM und gestern noch ein Provinzturnier, alles voll geloost, nichts über 510 Ringe.
Ich kann phasenweise 28-29 Ringe schießen und dann haue ich ein unerklärliches M raus. Ganz viele Probleme insbesondere beim unteren Spot.
Bin für Hinweise und Tipps dankbar.
Gruß Heiko
Hallo Heiko, auf meiner Website findest Du einige Artikel, die sich mit dieser Frage beschäftigen. Das hilft aber Dir bei Deinem aktuellen Problem nicht weiter.
Normalerweise gebe ich über das Forum keine individuellen Ratschläge. Weil die Gefahr besteht, die ganze Sache noch schlimmer zu machen.
OK. Ich versuch's mal.
Regelmäßiges Klickertraining.
10m (oder bei Leistungsschützen 18m um die Pfeile zu schonen). Dazu brauchst Du einen Kumpel/In, der dich von der Seite, wo er/sie den Klicker und den Pfeil sieht, beobachtet, und die Kommandos gibt. Wichtig ist, dass der Beobachter senkrecht auf den Klicker/Pfeilspitze sehen kann. Er muss also ca 0,5m vor der Schießlinie stehen.
Es gibt 3 Kommandos:
1. Der ganz normale Klickerschuss.
Der Beobachter sagt garnichts. Der Schütze legt den Pfeil normal ein und schießt. Der Beobachter achtet auf das gleichmäßige, immer langsamer werdende Spannen und auf das absolut sofortige Lösen nach dem "Klick" Normalerweise kriegt der Beobachter sehr schnell die individuelle Reaktionszeit des Schützen heraus.
2. Fremdklicker, Kommando, "Fremdklicker".
Es wird ohne Klicker gespannt. Mit einen Zollstock oder einen Knackfrosch macht der Beobachter, entweder wenn der Klicker fallen müßte oder wenn die Pfeilspitze bereits um 2-5mm weiter gezogen ist, den akustischen Klick. Er beobachtet auch hierbei das gleichmäßige Spannen und Lösen auf "Klick" ohne Stop, ohne Ruckeln, mit immer langsam sich verringernder Geschwindigkeit, aber ununterbrochenem Spannen.
3. Augen schließen. Kommando: "Augen schließen"
Der Schütze spannt ganz normal, während des Spannens, ca 10-5cm bevor der Klicker fällt, sagt der Beobachter: "Augen schließen" Auch hier beobachtet er das gleichmäßige Spannen und Lösen auf "Klick" des Schützen.
Diese Trainingseinheit dauert mind. 30-45 min. Und sollte sehr regelmäßig durchgeführt werden. Die Scheibe muß einen Zielpunkt haben. Es muß in den Regelkreis das Visieren mit eingebaut werden. Das Schießen ohne Zielpunkt ist m.M.n. überhaupt nicht "zielführend" und nur zum Einschießen -wenn überhaupt- zweckmäßig.
Die Kommandos werden zufällig verteilt von Beobachter gesagt.
Stufentraining
Wenn drei Luftpistolenscheiben senkrecht über Eck so angebracht werden, dass sich die obere mit der mittleren und die mittlere und die untere um knapp 1cm überschneiden (da kommt dann ein Scheibennagel rein ;) )hat man ungefähr die Abstände der Spots auf 18m
Du gibst dir selber ein Ziel vor. Beispiel:
1. Stufe: Jeder Pfeil ist auf der zugehörigen Scheibe, also der gesamten LP-Scheibe. Muss zweimal hintereinander erreicht werden
2. Stufe: Alle Pfeile auf der Scheibe, aber mindestens zwei im Schwarzen. Zweimal hintereinander.
3. Stufe: Alle Pfeile auf der Scheibe, mindestens zwei im Schwarzen, aber der untere schwarze Punkt muß dabei sein. Auch hier ist die Aufgabe erst erfüllt, wenn das zweimal hintereinander erfüllt wird.
Das kannst Du natürlich auch mit Spots machen, aber anfangs ist das besser, weil der Zielstress etwas kleiner ist.
Es ist auch keine Schwierigkeit dieses Stufentraining schwieriger oder leichter zu machen.
Man muss es nur konsequent und sehr häufig durchführen.
Wettkampfschießen mit einem Kumpel/In egal ob er/sie besser oder schlechter als du bist.
Ihr geht euch eine individuellle Ringzahl für 15/30/60 Schuss vor. *) Wer sie erreicht oder übertrifft, hat gewonnen und kriegt ein Bier oder ein Glas Wein spendiert. Beim nächsten Stufentraining behält der mit der höheren Vorgabe, wenn der andere gewonnen hat, seine bei, die Vorgabe für den anderen wird auf seine Gewinnerringzahl erhöht.
Ich habe vor Jahrzehnten in Wiesbaden mal einen Lehrgang "Freie Pistole" mitgemacht und ich bin noch heute begeistert, wie dieser Lehrgang durchgeführt wurde. Von dort habe ich die o.a. Verfahren mitgebracht und -klar- auf Bogenschießen adaptiert.
Gruß und klar doch,
"Gut Schuss"
Christian
*) Angelehnt an die Handicap-Wertung beim Golf

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Natürlich ist die Verwendung privat und im Verein erlaubt. Da würde ich mich über ein Feedback sehr freuen.
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Waldgeist
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von Waldgeist » 16. Dez 2019, 16:21

Moin Heiko,
mir fehlts als intuitiv schießender traditionell ausgerichteter Bogenschütze an der notwenigen Kompetenz und Erfahrung,
Dich mit guten Ratschlägen zu bedenken. Ich weiß jedoch, dass TP eine scheußliche Situation für den Betroffenen ist.
(War gerade am Sonntag auf einer Fortbildung und zum pers. Coaching. Da wurde das Thema ebenfalls angesprochen.)
Also: Erfolgreiches Herauskommen aus dem Horrortrip! Es braucht nur eben seine Zeit ...
„Jeder Mensch kann irren, aber Dummköpfe verharren im Irrtum!“
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heisem
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von heisem » 16. Dez 2019, 18:57

Dank an euch erstmal. Christian, leider gibt es die Vereinssituation momentan nicht her, dass ich auf jemanden so intensiv zurückgreifen kann. In Teilen vielleicht, mal schauen. Danke für die Anregung. Ich denke, zunächst trainiere ich erst einmal auf nackter Scheibe und dann mit den LG- Scheiben oder Spots quer und diagonal. Evtl. auch mit Feldspots oder diesen verwirbelten Spots. Mal schauen, was der Fundus meiner zwei Vereine so hergibt.
LG Heiko
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ullr
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von ullr » 16. Dez 2019, 19:31

heisem hat geschrieben:
16. Dez 2019, 18:57
Dank an euch erstmal. Christian, leider gibt es die Vereinssituation momentan nicht her, dass ich auf jemanden so intensiv zurückgreifen kann. In Teilen vielleicht, mal schauen. Danke für die Anregung. Ich denke, zunächst trainiere ich erst einmal auf nackter Scheibe und dann mit den LG- Scheiben oder Spots quer und diagonal. Evtl. auch mit Feldspots oder diesen verwirbelten Spots. Mal schauen, was der Fundus meiner zwei Vereine so hergibt.
LG Heiko
Die nackte Scheibe bringt nichts, weil der Zielprozeß ein wesenlicher Bestandteil ist. Dann trainiere wenigsten mit geschlossenen Augen auf 10m, so wie ich es beschrieben habe, ohne Helfer: Die Augen schließen, wenn du ca 10cm vor deinem Anschlag bist. Ohne Zielpunkt tritt Target Panic nicht auf. Das ist das Problem. Querliegende, schräge oder zufällig verteilte Punkte bringen auch nichts, weil im Wettkampf jede Körperbewegung zählt, und du diese trainieren mußt -> Spot. Das beste, was ich Dir empfehlen kann, ist tatsächlich ein Beobachter neben dir, der den Weg des Pfeilspitze, besser die Geschwindigkeit mit der sie sich zum Klicker bewegt, Dir beschreiben kann und der die Bedingungen (Kommandos) steuert. Das könnte möglicherweise reichen... Ist aber eine Vermutung von mir. Besser ist natürlich ein Fachmann/Frau...
Das Ziel ist zu spannen, ohne -auch nur andeutungsweise- auf den "Klick!" zu warten.
Die Grundlagen meines Vorschlages findest Du hier:
Target Panic
Gruß und klar doch.
"Gut Schuss!"
Menschenskind, ich wünsch Dir viel Erfolg... ;)
Christian
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heisem
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von heisem » 17. Dez 2019, 11:34

Hallo Christian,
zur Diagnose: Bei mir trifft wohl eine Form des "Freesings" zu, jedoch etwas anders als du beschreibst. Ja, manchmal dauert es sehr lange, bis ich durch den Klicker komme. Es soll halt perfekt sein und ich versuche möglichst weich durch den Klicker zu ziehen. Die Klickerstellung habe ich mit Unterstützung eingestellt. Ohne Klicker gezogen und gehalten, nach mehreren Malen hat der Kollege gezeigt, wo der Klicker stehen muss. Stelle ich ihn mehr als 2 mm länger, ziehe ich oft im Voranker durch, stelle ich ihn 2 oder mehr mm kürzer, komme ich gar nicht oder gequält durch. Innerhalb dieser Spanne kommt es auf die Tagesform an. Das Problem liegt oft darin, dass ich gut im Gold stehe, etwas zu lange brauche und dann beim Durchzug entweder die Stabilität im Bogenarm verliere oder etwas beim Lösen passiert.
Gruß
Heiko
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ullr
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von ullr » 17. Dez 2019, 12:51

heisem hat geschrieben:
17. Dez 2019, 11:34
Hallo Christian,
zur Diagnose: Bei mir trifft wohl eine Form des "Freesings" zu, jedoch etwas anders als du beschreibst. Ja, manchmal dauert es sehr lange, bis ich durch den Klicker komme. Es soll halt perfekt sein und ich versuche möglichst weich durch den Klicker zu ziehen. Die Klickerstellung habe ich mit Unterstützung eingestellt. Ohne Klicker gezogen und gehalten, nach mehreren Malen hat der Kollege gezeigt, wo der Klicker stehen muss. Stelle ich ihn mehr als 2 mm länger, ziehe ich oft im Voranker durch, stelle ich ihn 2 oder mehr mm kürzer, komme ich gar nicht oder gequält durch. Innerhalb dieser Spanne kommt es auf die Tagesform an. Das Problem liegt oft darin, dass ich gut im Gold stehe, etwas zu lange brauche und dann beim Durchzug entweder die Stabilität im Bogenarm verliere oder etwas beim Lösen passiert.
Gruß
Heiko
Ja. Danke für die Info. Probier tatsächlich mal das "Fremdklicker"-Verfahren aus. Du bist ja ein erfahrener Leistungsschütze, deshalb gehe ich davon aus, dass Du Auszugsveränderungen +/-2mm selber spürst. Wenn Du den Klickerimpuls selber nicht steuern kannst, weißt Du, dass es Unsinn ist, auf den Klicker zu warten. Der wird ja von außen gesteuert, zufällig. Sag Deinem/Deiner Beobachter/In, er/sie soll Fremd-"Klicken", Früh, wenn Du deinen tatsächlichen Auszug hast und Spät ca 4-5mm nach deiner exakten Stellung. Das darf Dir natürlich nicht vorher verraten werden. *)
Bevor Mißverständnísse in der Definition auftreten, es wird damit ein 4-5mm längerer Pfeil bei deiner exakten Klickerstellung simuliert, oder andersrum, der Klicker wird um 4-5mm näher zum Button verstellt.
Dein Zentralcomputer soll keine Möglichkeit haben, das zeitliche Fallen des Klickers irgendwie ("Hurra, jetzt bin ich im Zentrum, schnell Spannen, nix wie Lösen!!!") irgendwann zu beinflussen. Es ist ein Training des Selbstvertrauens, denn der unbewußte Teil deines Gehirnnes weiß es mindestens 2-4 Sekunden früher als Du, wann das Visier im "Zentrum" steht.
Eine genauere Erklärung dieses Phänomens findest Du hier.
Gruß
und klar doch,
"Gut Schuss!"
Christian
*) Lass Dir nach dem Schuss von Deinem Beobachter/Beobachterin sagen, ob Du ganz gleichmäßig, ohne zu Ruckeln und -sehr wichtig!!!- ohne zu Stoppen bzw Nachzulassen gespannt hast.
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von pardalis » 17. Dez 2019, 13:15

heisem hat geschrieben:
17. Dez 2019, 11:34
...
Ja, manchmal dauert es sehr lange, bis ich durch den Klicker komme. Es soll halt perfekt sein und ich versuche möglichst weich durch den Klicker zu ziehen.
...
Das Problem liegt oft darin, dass ich gut im Gold stehe, etwas zu lange brauche und dann beim Durchzug entweder die Stabilität im Bogenarm verliere oder etwas beim Lösen passiert.
...
auf dem ersten Blick würde ich sagen dein Kopf behindert das Unterbewusstsein.

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heisem
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von heisem » 17. Dez 2019, 21:27

pardalis,
ja, aber leider brauche ich ihn zum Ankern! - Spaß beiseite, es ist sicher zu 90% ein Kopfproblem. Aber es ist auch ein wenig ein Altersproblem.
Vor drei Jahren, ziemlich genau mit 54 zum Eintritt in die Wintersaison 2016/17 fing es an, dass mich meine bisherigen 42 lbs nicht mehr stabil ziehen konnte und es mich zusammen zog. Das, nachdem ich kurz vorher noch drei Landesmeisterschaften in Folge gewonnen hatte. Fast ein Jahr habe ich gebraucht, um das zu realisieren. Ich bin dann im folgenden Sommer auf 34-35 lbs runter und habe meinen Stil wieder neu aufgebaut. Dies hat wieder 1,5 Jahre gedauert, mit allen Höhen und Tiefen bei Meisterschaften. Zuletzt konnte ich wieder mit 38 lbs ganz gute Ergebnissen erzielen, aber ich hatte Abstimmungsschwierigkeiten mit meinem Bogen. Das ganze Hin und Her hat mich sicher auch ein Stück kirre gemacht und ich trauere alten Erfolgen hinterher.
Zuletzt habe ich wieder das Zuggewicht reduziert, weil die neuen Border HEX6.6 noch etwas flotter werfen. Normalerweise müsste das mehr Stabilität geben, aber nun das mit der Goldangst. Ich fühle mich wie Hans im Glück: Nach jeder Verbesserung wird es trotzdem schlechter!
Leider fehlt mir zzt. ein professioneller Trainer, der mir bei der Aufarbeitung helfen könnte. Beruflich und privat reicht leider auch die Zeit nicht, weite Wege zu fahren, um einen aufzusuchen.
Aber diesen Winter habe ich wettkampfmäßig erstmal abgeschrieben. Wenige bereits gemeldete Turniere schieße ich, will meine Erwartungen aber zurückschrauben. Der Rest ist Training, Training, Training.
Gruß Heiko
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ullr
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Re: Goldangst oder...

Beitrag von ullr » 18. Dez 2019, 05:05

heisem hat geschrieben:
17. Dez 2019, 21:27
pardalis,
ja, aber leider brauche ich ihn zum Ankern! - Spaß beiseite, es ist sicher zu 90% ein Kopfproblem. Aber es ist auch ein wenig ein Altersproblem.
...
Hallo Heiko,
Naja...
Beispiel: wenn Du Rad fährst, brauchst Du dazu auch nicht mehr Deinen Kopf. Du denkst nicht, "aha ich muß jetzt rechtsherum, deshalb muß ich mein Gewicht nach rechts verlagern, damit das Vorderrad einschlägt..."
Das machst Du nicht. Du denkst noch nicht mal "Gewicht verlagern" Du tust es einfach oder richtiger, Dein Unbewußtsein hat schon Sekunden früher diesen Entschluß gefasst und führt ihn aus.
Das gleiche passiert auch beim Schießen.
Ich habe mal die Bekanntschaft mit Markus Wagner gemacht. Diesen Mentaltrainer kann ich empfehlen. Der weiß, wovon er spricht.
Hier ein Hinweis, was ich meine: Markus Wagner
Gruß, einen schönen Morgen und
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