Anfängerfrage zum Spinewert

Fragen, Themen die sich mit dem Pfeil und dem Pfeilflug an sich befassen
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JokerAC
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von JokerAC » 2. Apr 2019, 17:35

Blankschützen haben ja ganz gerne einen härteren Schaft und tiefen Nockpunkt - weil die ihre Bögen ja ordentlich vergewaltigen (Abgriff)

:lol: (was ein bescheuerter Satz)

Also eigentlich musst du rechtsunten abstimmen als Linkshänder.
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Reginald
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Reginald » 3. Apr 2019, 19:06

Kommt das nicht drauf an wie man zielt?
string walking, gap walking, intuitiv,..?
Oder was meinst Du mit Abgriff?

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Kitty
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Kitty » 3. Apr 2019, 21:46

Es ist Stringwalking gemeint.
MK Alpha RH~Uukha VX1000 34,5# bei 29,6"~BYC8125G 16 Strang~Easton X10 Stabis~TEChro VBar~Shibuya Ultima Rest~Button & Klicker v. Beiter~SL QuestX~X7 1914 mit 4" Gaspro RH & ACE 670 mit 1 3/4" Spinewings RH

b_der_k_te
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von b_der_k_te » 4. Apr 2019, 00:35

Kitty hat geschrieben:
3. Apr 2019, 21:46
Es ist Stringwalking gemeint.
Und damit gleichzusetzen mit Abgreifen :!: In anderen Worten: wenn alle Finger an der Sehne unterhalb der Pfeilnocke und womöglich sogar einige Zentimeter davon entfernt, positioniert werden.
Das beeinflußt die (Richtung der) Pfeilschwingung dermaßen stark, daß aus dem Blankschafttest keine gültigen Schlüsse gezogen werden können.
:!: Unbedingt beachten: den Blankschafttest nur mit dem sogenannten mediteranem Griff in die Sehne - also Zeigefinger über der Pfeilnocke, die Anderen darunter - durchführen. :!:
Selbst dann wenn man später mit Abgriff schießt - oder den Blankschafttest gleich bleiben lassen. (Abgreifen sehe ich als Schießmethode, nicht als Zielmethode. Gezielt wird dabei über die Pfeilspitze... Die Zielmethode hat nichts mit der Setup-Abstimmung bzw. mit dem Tuning zu tun.)

Reginald
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Reginald » 4. Apr 2019, 15:45

String walking hab ich mal kurz probiert... ist irgendwie nicht mein Ding, beim mediterranen Griff zwickt zwar irgendwann mein Zeigefinger (wird ziemlich gequetscht auf die Dauer...), aber ich habe damit das bessere Gefühl als mit 3-Unter usw.

Ich hab mal rumrecherchiert, aber das I-net Angebot verwirrt mich da doch sehr...

Sollte ich bzgl. Spitzen/Nocken/Befiederung auf was achten? (außer, dass ich die Spitzen irgendwie lösbar haben sollte wg. Pfeileinkürzung)

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Kitty
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Kitty » 5. Apr 2019, 09:46

Wenn du weit schießen willst, sollte die Befiederung entsprechend gestaltet sein. Also keine 5" Naturfedern.
Die Nocke muss vernünftig auf der Mittenwicklung der Sehne sitzen. Nicht zu fest und nicht so, dass du einen Leerschuß machst.
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von mbf » 5. Apr 2019, 19:43

Nur mal am Rande: hast Du einen (vernünftigen) Händler in Deiner Nähe? Dann kann alles viel einfacher werden als bei Ferndiagnosen. Vieles, was man nur grob raten bzw. empfehlen kann, könnte man direkt vor Ort austesten.
Als User schreibe ich schwarz, als Moderator rot.

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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Kitty » 6. Apr 2019, 10:15

Ein Trainer oder erfahrene Schütze, der sich in regelmäßigen Abständen das ganze mal anschaut, wäre auch nicht schlecht. Wenn das ganze irgendwann mal ambitionierter sein sollte, dann ist a) eine Betreuung unverzichtbar und b) die ganze Ausrüstung wird den Ansprüchen nicht mehr genügen, auch vom Zuggewicht her.
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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von Reginald » 9. Apr 2019, 20:48

Hallo!

Leider habe ich keinen Fachhändler vor Ort.
Ich will auch nicht ambitionierter werden, das Ganze ist für mich eher therapeutisch zum runterkommen und weil es Spaß macht.
Meine Kurzen haben auch Blut geleckt und ballern seit kurzem mit ihren Kiddiebögen mit mir zusammen auf die Scheibe.
Mal sehen, wie sich dass übers Jahr hin entwickelt, wenn die Freude bei den Kurzen bleibt, suchen wir uns einen Verein, wenn nicht bleibts beim "Gartengeballer".

Habe heute das Wetter nutzen können und habe mal blank und befiedert geschossen.
Auf 5 m lagen beide Sorten gut beieinander, die blanken Pfeile nur schräger.
Auf 10 m waren die unbefiederten i.d.R. zu tief und standen schräger in der Scheibe (fast 45 Grad), aber kaum Abweichung aus der Mitte
auf 20 m lagen die unbefiederten zuweit rechts (15-20cm) und zu tief (10-15cm).
Ich habe das Ganze eher Spaßeshalber nochmal mit meinen alten Fiberglaspfeilen wiederholt (sind deutlich weicher), da habe ich den unbefiederten auf 20 m gar nicht in die Scheibe bekommen (kamen alle zu tief und flogen zu unkontrolliert, als dass ich es gewagt habe höher zu halten)
Allerdings auch alle rechts weg. Ich vermute das höhere Gewicht und der andere FOC lassen da keinen reellen Vergleich zu?

Wenn ich das richtig interpetiert und recherchiert habe, wären Pfeile zw. 700 und 900 wohl am Besten.

Jedenfalls Danke erstmal fürs Antworten und die Hinweise!

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Re: Anfängerfrage zum Spinewert

Beitrag von JokerAC » 9. Apr 2019, 21:56

So richtig schlau werde ich hier nicht.
Mehrere Leute haben dir konkrete Antworten und Hinweise gegeben- setz das doch erstmal um.
Niemand weiß, ob du die richtige Nockpunkt-höhe hast....oder Lösefehler ?
(du wirst dich wundern, wie sehr die Pfeile in Höhe streuen, wenn du die Finger verschieden belastest.)
Auch kann ich nicht nachvollziehen, ob deine Technik (Ablass, Gruppen, Material) ausreicht, um so Aussagen zu treffen.

Grundsätzlich soll der richtige Spine dafür sorgen, das der Pfeil gut aus Bogen heraus kommt.
Mir wäre es dann auch wichtig - auch beim Blank-Bogen, ob der Rohschaft es in Gruppe schafft (Hinweis Blank hab ich dir gegeben)
Dazu baue ich mir jedenfalls ein Visier (oder Zielhilfe = Stecknadel mit Krepp) an, weil ich meiner Meinung nicht gut genug Blank bin, um Rohschaft und Nockpunkt ausschießen zu können..... ;)

Liegt auch an dein Zielen (?) Mediterran mit System? Mediterran intuitiv?

Für Gartenballerei würde ich mir nicht so ein Kopf machen- für mehr musst du dich anders damit befassen. (Einstellung Material, Technik, Zielen usw usw)
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