Welche Sehne

Hier könnt ihr Fragen loswerden welche ihr keiner spezifischen Kathegorie zuordnen könnt
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ullr
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Re: Welche Sehne

Beitrag von ullr » 12. Jul 2019, 09:29

[OT]
test01 hat geschrieben:
12. Jul 2019, 08:40
...

Sehnenschatten: ich z.B. habe ein schwarzes Mittelteil und bewusst eine schwarze Sehne gewählt.
Das klingt erst mal widersinnig, da ich so keinen Kontrast habe und die genaue Position der Sehne auf dem Mittelteil nicht erkennen kann.
Daher habe ich habe einen senkrechten weissen Klebestreifen (ca. 15cm) auf das Mittelteil geklebt. Ist beim Zielvorgang dessen Überstand links und rechts der Sehne gleich, weiss ich recht genau, dass die Position stimmen muss. Bei einem Wettkampf gab es zwar erst Diskussionen, aber es ist wohl nach den Regularien erlaubt.
Und weshalb drehst Du Deinen Kopf nicht ein klitzebißchen um die Senkrechte?
;)
Da wanderte die Sehne (unscharf wie sie ist, sie ja nichts anderes als die Kimme bei einer Rohrwaffe) direkt an den Rand des Visierkornes.
Voilá!
Das brachte sogar schon Haidn auf den Lehrposter des DSB. Grins... Allerdings nach mir... :lol: Ich hatte mich da schon über "String Aligment" schlau gemacht. Diese Veröffentlichung ist allerdings jünger
[/OT]
Gruß und klar doch,
"Gut Schuss!"
Christian
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heisem
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Re: Welche Sehne

Beitrag von heisem » 12. Jul 2019, 09:55

Ich habe den "Sehnenschatten" jahrelang an den Rand des Visierkorns zu legen versucht. Mit wechselndem Erfolg. Es war immer recht krampfhaft, vermutlich auch bedingt durch die Altersweitsichtigkeit und die Verwendung einer Gleitsichtbrille beim Schießen. Zielen war fast schon Krampf.
Vor Kurzem habe ich entdeckt, dass ich entspannter, lockerer und somit gleichmäßiger schieße, wenn ich den Sehnenschatten vor das Mittelstück halte. Sehnenschattenkontrolle beim Beginn des Zielvorgangs, dann dies gar nicht mehr beachten.
LG Heiko
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bkr_hro
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Re: Welche Sehne

Beitrag von bkr_hro » 12. Jul 2019, 10:22

Wir sind von der Sehne schon recht weit weg ...

Mein Optiker hat mir und meiner Frau erklärt, warum eine Gleitsichtbrille bei unserem Sport nicht passt.
Schafft es denn jemand, so durch die Brille / das "Glas" zu gucken, wie man's normalerweise tut, beim normalen Gehen, Autofahren ... ?
Nee, wir sehen schräge und doch eher am Rande der Linse durch sie hindurch.
Zumindet ich bekomme den Kopf gar nicht mehr weiter rumgedreht.
Und da gibts dann Verzerrungen, Unschärfen usw, wie bei jeder Linse, und bei der Gleitsicht noch viel mehr, aufgrund der verschiedenen "Krümmungen", der inenander übergehendenSichtbereiche.
Also schieße ich mit einer normalen Fernbrille - ja, das ist beim Schreiben dann "etwas" unscharf, oder ich muss drunter durch gucken.

Aber den sogenannten Sehnenschatten am MT zu positionieren ... in meinem Fall an dessen rechtem Rand ( und nicht am Tunnel ) - so hab ichs gelernt, vor vielen Jahren.

Und ich weiß, es ist ein tolles Streitthema, was nun scharf und was unscharf sichtbar sei.
Für mich gilt: Ziel scharf, Visier unscharf.
Geht nicht anders, jedenfalls nicht mit meinen Augen. Wohlbemerkt: mit, nicht in.
Beim unscharfen Ziel erkenne ich nicht mal mehr die Scheibennummer.

Augen sind sowas von Speziellen und Individuelles.

test01
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Re: Welche Sehne

Beitrag von test01 » 12. Jul 2019, 11:35

...
Und weshalb drehst Du Deinen Kopf nicht ein klitzebißchen um die Senkrechte?
;)
Ehrliche Antwort?
Ich weiss zwar um diese Art des Zielens... habe es aber noch nie probiert!
I'll try and do my very best. :lol:

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ullr
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Re: Welche Sehne

Beitrag von ullr » 12. Jul 2019, 13:43

test01 hat geschrieben:
12. Jul 2019, 11:35
...
Und weshalb drehst Du Deinen Kopf nicht ein klitzebißchen um die Senkrechte?
;)
Ehrliche Antwort?
Ich weiss zwar um diese Art des Zielens... habe es aber noch nie probiert!
I'll try and do my very best. :lol:
Lach... ;) Stimmt schon, es ist ziemlich schwierig. Und noch viel schwieriger ist es, einen einmal eingeübten Zielvorgang zu ändern. Möglicherweise deshalb, weil halt bei einem gut ausgeführten Schuss sehr viel im Ungewußten abläuft. Und ich habe jetzt auch im Alter die Schwierigkeit den Kopf zu drehen. Ist halt so, und man muss sich auf die Gegebenheiten einstellen.
Die andere Seite ist, wenn ich bei meinen Anfängern ihre Visierauffassung kontrolliere.
Ja, das geht hervorragend, man muss nur sicher sein, dass kein Pfeil aufgelegt ist, es einigermaßen hell ist, dann kann man von vorne sehen, -10m Entfernung- und die Anweisung, dem Ausbilder direkt in's rechte Auge zu zielen, wie das Zielbild des Schützen aussieht. Man sieht sofort, wo die Sehne ist... Manche Dinge sind ganz einfach.
Den Anfänger kann ich so anweisen, den Kopf zu drehen und dabei die Sehne zu beobachten. Und Du kannst es mir glauben oder nicht, meistens kapieren sie es sehr schnell (vor allen Dingen jüngere) und ihre Treffbilder werden schlagartig klein... Bis zur nächsten Trainingseinheit haben sie es aber häufig schon wieder vergessen. :lol:
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heisem
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Re: Welche Sehne

Beitrag von heisem » 12. Jul 2019, 16:51

Ich weiß, dass wir jetzt schon OT sind, aber dies noch zur Gleitsichtbrille. Ich habe schon insgesamt etwa 600 Euro für eine Split-Brille und eine mit verschobenem optischen Mittelpunkt investiert und beides hat nicht funktioniert. Im Moment geht es mit meiner vorletzten Gleitsichtbrille mit Premiumglas mit besonders breitem Sichtfeld recht gut. Bei meiner neuen, nicht ganz so teuren Brille komme ich beim Zielen aber wieder in den Grenzbereich zweier Glasstärken. Die ältere muss ich also pflegen.
Aber eine spezielle Schießbrille kann ich mir als Feldbogen- und 3D-Schütze nicht vorstellen. Sollte die derzeitige mal kaputt gehen, würde ich wieder nach einer Gleitsichtbrille mit maximal größtem Sichtfeld suchen.
Gruß, Heiko
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